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Karlfried Graf Dürckheim
Hara, Die Erdmitte des Menschen
Karlfried Graf Dürckheim, ein Denker, Psychologe und Zen-Lehrer der in seinem Denken die alten Weisheitslehren des Ostens und des Westens in einer kreativen Synthese vereint, stellt mit diesem Buch auf gelungene Weise die Grundübung aller östlichen Meditationspraktiken dar - mit zahlreichen Beispielen und präzisen Übungsanleitungen. |
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Jean Gebser
Ursprung und Gegenwart
Sein vielfältiges Werk ist jedoch durch einen Grundgedanken geprägt: Wir leben in einem Zeitalter der Wandlung, und diese Wandlung führt zum Durchbruch eines neuen Bewusstseins. In der Vorlesung »Die neue Weltsicht« beschreibt Gebser, wie ihm im November 1932 blitzartig der Gedanke kam, der für sein weiteres Werk grundlegend war: »Auf die kürzeste Formel gebracht, lautet dieser Gedanke: Überwindung des Raumes und der Zeit.« Und er erläutert weiter: »Was heißt das? Es heißt, daß wir bewußt Raum und Zeit überwinden sollen; es heißt keinesfalls, daß Raum und Zeit abgeschafft werden sollen, wohl aber, daß wir uns bis zu einem gewissen Grade von beiden zu befreien haben, ohne aber in die magische, bewußtseinsschwache Raumzeitlosigkeit zurückzugleiten.«
Gebser zeigt auf (vor allem durch die kulturphänomenologische Betrachtung der Äußerungen vergangener Zeiten und durch die Untersuchung der Worte und ihrer Wurzeln), dass sich vier Bewusstseinsstrukturen nachweisen lassen, die den heutigen europäischen Menschen konstituieren und die in seiner Kulturgeschichte aufeinanderfolgend in Erscheinung traten. Er nennt diese Bewusstseinsstrukturen die archaische, die magische, die mythische und die mentale. In unserer Zeit ereignet sich der Durchbruch des neuen, des integralen Bewusstseins, dessen Grundthema die Überwindung des Raumes und der Zeit ist. |
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Michael Habecker
Die Integrale (R)EVOLUTION
Es ist eine sehr gelungene Einführung und Zusammenfassung der integralen Theorie und Praxis auf dem aktuellsten Stand, leicht und verständlich beschrieben. Ein sehr inspiriertes Buch, voll Weisheit und Weite, gut geeignet für alle, die Ken Wilber noch nicht kennen und eine Fundgrube für alle die Ihr Wissen vertiefen möchten. Michael Habecker ist einer der profundesten Kenner des integralen Ansatzes im deutschsprachigen Raum.
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Willigis Jäger Westöstliche Weisheit
Immer mehr Menschen verstehen sich als spirituell Suchende, immer weniger finden in den Botschaften der traditionellen Religionen Antworten auf ihre drängenden Fragen. Willigis Jäger beschreibt in seinem neuen Buch die Dimensionen einer modernen Spiritualität des 21. Jahrhunderts. Sie wird die herkömmlichen, personalen Gottesbilder neu deuten und zu einem weiteren Verständnis jener letzten Wirklichkeit, die in unserem Kulturkreis Gott genannt wird, führen. Ihr Nährboden sind die mystischen Traditionen der großen Religionen. Sie haben Übungswege entwickelt, die erfahrbar werden lassen, was den Mystikern aller Zeiten Gewissheit und Vertrauen gegeben hat: Dass wir von Gott nicht getrennt sind, sondern er in uns als Mensch lebt und wir von daher immer in einer grenzenlosen, zeitlosen Dimension zu Hause sind. |
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Willigis Jäger
Die Welle ist das Meer
Mystik, was ist das – ganz praktisch? Der Autor – spiritueller Lehr und Zen-Meister – beschreibt den spirituellen Weg und erklärt, was es mit mystischen Erfahrungen auf sich hat. Dabei weitet er den Blick für ein Bewusstsein, das die alte Weltsicht überschreitet uind uns damit ein neues Welt- und Menschenbild vermittelt, das auch den modernen Naturwissenschaften entspricht. Eine Sicht, die neue Horizonte öffnet und den tiefen Reichtum sowohl der christlichen als auch anderer religiöser Kulturen erschließt. |
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Christina Kessler
Amo Ergo Sum – Ich liebe, also bin ich
»Cogito, ergo sum«, »Ich denke, also bin ich«, – diese berühmten Worte Descartes haben weitgehendst unser Weltbild seit Jahrhunderten geprägt – ein Weltbild, das auf Trennung zwischen Intuition und Ratio, auf Entweder–Oder, auf Begrenzungen beruht. Wir befinden uns wie kaum zuvor in einem Paradigmawechsel, der alles in Frage stellt, was wir bisher für die Wahrheit gehalten haben. Aus dem Dialog zwischen Wissenschaft und Spiritualität entsteht ein neues Weltbild, das auf dem »großen Zusammenhang« basiert. Wenn diese neue Betrachtungsweise der Realität zu einer persönlichen Erfahrung wird, wird sich unsere Welt verändern. Und schon taucht die Frage auf: Sind wir in der Lage, unseren begrenzten Bewusstseinszustand zu überwinden und zu entdecken, wer wir wirklich sind? Dr. Christina Kessler, Kulturanthropologin und Religionswissenschaftlerin erweitert Descartes’ »Cogito, ergo sum« zu »Amo, ergo sum«, »Ich liebe, also bin ich«. In ihrem sehr fundierten und zugleich sehr spannenden Buch zeigt sie, dass, indem wir unser tiefstes, wahres Selbst erkennen und realisieren, wir eine neue Wirklichkeit erschaffen, die auf dem starken Fundament einer Kultur des Herzens ruht. Die Liebe ist nicht nur die treibende Kraft, die uns auf eine neue, integrale Bewusstseinsstufe erhebt, auf der es nicht mehr Entweder–Oders, sondern nur noch Sowohl-als-auchs gibt, sie ist vielmehr der Bewusstseinszustand, der zur Erkenntnis der Wahrheit, zum Verständnis der Einheit in der Vielfalt führt. Der Weg dorthin ist vorgezeichnet, denn unser innerster Kern schwingt immer in dieser Liebe. Wenn wir uns der Liebe öffnen, erfahren wir den Zusammenhang, und wenn wir den Zusammenhang erkennen, erfahren wir die Liebe. |
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Helga Simon-Wagenbach
Vollende, was du bist
In Vollende, was du bist beschreibt die Yoga- und Zen-Lehrerin Helga Simon-Wagenbach den Integralen Weg als einen energetischen, traditionsübergreifenden spirituellen Ansatz. Dieser Weg führt die Menschen in ihrer individuellen Besonderheit zur Ganzheit und ermöglicht tief greifende und dauerhafte Veränderungen. Einfache und wirksame Übungen aus dem Yoga und dem Zen sind wichtige Bestandteile dieses Prozesses und ermöglichen, Körper, Atem und Geist als Einheit zu erleben. Erkenntnisse der integralen Spiritualität helfen, das Erlebte einzuordnen und die körperlichen, psychischen und geistigen Energien als einen lebendigen Strom zu erfahren. Helga Simon-Wagenbach zeigt darüber hinaus auf, wie dieser Weg den Alltag durchdringen und positiv verändern kann. |
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Ken Wilber
Eine kurze Geschichte des Kosmos
Als Pionier des Systemdenkens initiierte Gregory Bateson die Suche nach dem – Muster, das verbindet –. In seinem bisherigen Opus hat Wilber dieses Muster auf eine weit über die Systemtheorie hinausgehende Weise herausgearbeitet. Für eilige Leser hat Ken Wilber die Perlen der von ihm herauskristallisierten Erkenntnisse in diesem Buch auf einen Faden aufgereiht. Allgemeinverständlich und in lockerer Gesprächsform präsentiert er hier eine Standortbestimmung des modernen Menschen, die eine überschaubare Ordnung in die Fülle des Wissens über Woher und Wohin des Menschen bringt.
Ken Wilber ist einer der meistgelesenen und einflußreichsten Philosophen Amerikas. Er versteht es, ein ungewöhnlich breites Fachwissen auf prägnante Weise zusammenzufassen. Durch seine Klärung von Begriffen und Konzepten zur Versöhnung nur scheinbar widersprüchlicher Ideen und wettstreitender Disziplinen beiträgt.
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[ohne Abb.] |
Daniel P. Brown, Jack Engler, Ken Wilber
Psychologie der Befreiung
Bern, München, Wien: Scherz.
(Wir würden dieses Buch gerne Interessierten empfehlen, denen ein wissenschaftliches Vorgehen und eine entsprechend wissenschaftliche Sprache wichtig ist.)
Dies ist ein ›erstes Buch‹ und keine endgültige Theorie, der Beginn einer neuen Ära der Psychologie insofern, als es die ›transpersonale‹ Sicht des diziplinierten Gebrauchs der Kontemplation einschließt. Kontemplative Entwicklung ist in gewisser Weise eine Erzeugung neuer innerer Strukturen. Es gibt zumindest zwei Kartographien der Stadien kontemplativer Entwicklung in diesem Buch, und zwar in den entsprechenden Kapiteln von Brown und Wilber. Diese Theoretiker haben viel gemeinsam; dennoch gibt es einen interessanten Unterschied. Beide Autoren befassen sich mit Überlegungen, wie 1) der Geist Information verarbeitet und wie er 2) die Position des Selbst im Hinblick auf diese Information schematisiert. ... Die Kartographie Browns betont, wie Information fließt und von Selbstrepräsentationen beeinflusst wird; Wilbers Kartographie hebt den Grad der Trennung des Selbst vom Nicht-Selbst, den Grad der Selbstabgrenzung und des Überschreitens der Selbstabgrenzung in der inneren Sicht hervor. |
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